Einen guten Wein servieren

Bei kaum einem Getränk gibt es so vieles zu beachten wie bei Wein. Welche Rebsorte ist die passende für die Kombination mit einem bestimmten Gericht? Welchen Süße- oder Säuregrad sollte der Wein haben? Und wie lagert und serviert man ihn letztlich stilgerecht? Um mindestens einen kleinen Pfad durch den Dschungel des Weingenusses zu schlagen, gibt es hier einmal ein paar Fragen und Antworten, die den nächsten Weingenuss nicht mehr ganz dem Zufall überlassen.

Die wichtigsten Rebsorten

Den Anfang nimmt so gut wie jeder Weingenuss vor dem Supermarkt- oder auch Weinfachhandelregal, wo es gilt, die passende Auswahl zu treffen. Die Anzahl der Kriterien, die man zur Beurteilung hinzuziehen könnte, ist riesig und so manch ungeübter Genießer tut sich mit den präsentierten Rebsorten und Qualitätsstufen schwer, doch auch mit einem sehr geringen Vorwissen lassen sich Unterscheidungen ausmachen. So sollte der erste Blick auf den „Restzuckergehalt“ fallen, der in der Bezeichnung trocken, halbtrocken oder lieblich enthalten ist und somit einen ersten Trampelpfad durch den großen Dschungel bietet. Zu einem Hauptgang sollte man in der Regel eher zu einem trockenen Wein greifen, ein lieblicher passt, wenn überhaupt, eher zu einer Nachspeise, wobei man auch hier aufpassen sollte, da liebliche Weine durch den hohen Zuckergehalt schnell ins Blut gehen und gerne einmal für den schweren Kopf am nächsten Morgen verantwortlich sind. Grundsätzlich gilt im Weiteren, dass man mit einem trockenen Weißwein eigentlich nie etwas verkehrt macht, wobei man bei einem Riesling vorsichtig sein sollte, da dieser schnell einmal säuerlich schmeckt. Besonders passend ist ein weißer Wein jedoch zu leichten Gerichten wie Fisch oder Geflügel. Zu dunklen Fleisch und käsehaltigen Zubereitungen, wie Gratins, passt dagegen ein trockener Rotwein sehr gut.

Temperatur und Lagerung

Nach der Auswahl sollte der Wein jedoch auch richtig gelagert werden, damit er später mit seinem ganzen Aroma überzeugen kann. Dafür ist besonders die Temperatur der Umgebung entscheidend. Sehr leichte und süße Weiß- oder Schaumweine entfalten ihren Geschmack am besten gut gekühlt bei Temperaturen zwischen 8 und 10 Grad. Andere Weißweine werden minimal wärmer bei 10 bis 12 Grad oder, wenn es sich um einen sehr trockenen Wein handelt, bei 12 bis 14 Grad gelagert und serviert. Rotweine werden grundsätzlich eher bei kühler Zimmertemperatur getrunken, also bei Temperaturen von 16 bis 18 Grad. Da diese Temperaturen nur schwer exakt im Kühlschrank zu erreichen sind, lohnt es sich als wahrer Weinprofi, über die Anschaffung eines Wein-Kühlers nachzudenken, wie es ihn hier bei www.plus.de gibt, der exakt auf die passenden Temperaturen reguliert werden kann.

Das richtige Glas

Doch auch die Lagerung macht den Weingenuss noch nicht perfekt. Damit der Wein sich nämlich optimal entfalten kann, ist auch die Wahl der Gläser von großer Bedeutung, denn nur im richtigen Glas können sich die Aromen optimal entfalten. Grundsätzlich unterscheidet man hier zwischen Weißweingläsern, die eher klein und hoch sind, damit das Bouquet gebündelt und konzentriert zur Nase gelangt und Rotweingläsern, die eher bauchig sind, damit der Wein eine große Oberfläche bildet und atmen kann.

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